Original Wiener Bronzen.

Handgefertigte Skulpturen aus einem Wiener Atelier. Jede Figur wird einzeln gegossen, ziseliert und in Kaltbemalung gefasst, ein Handwerk, das seit 1860 fast unverändert überliefert wird.

Wiener Bronze Eule

Unsere Kollektion

In der Werkstatt.

I.

Ziseleur

Die Oberfläche jedes einzelnen Gussstücks wird von Hand ziseliert, Linie für Linie, Pore für Pore. Nur wenige echte Ziseleure sind in diesem Handwerk noch übrig; wir bewahren es.

II.

Bemalung

Alle Wiener Bronzen werden sorgfältig kaltbemalt. Die Farben werden für jedes Motiv eigens gemischt. Darum ist jede Figur ein Unikat.

III.

Zertifikat

Jede unserer Bronzen verlässt das Atelier mit einem signierten Zertifikat, das Herkunft, Modellnummer und Handwerkerin oder Handwerker ausweist.

Hundertsechsundsechzig Jahre.

1860
Franz Bergmann Sr.

Abschluss der Ziseleur-Lehre bei Josef Ott in Wien. 1884 in Paris in die Geheimnisse der natürlichen Patinierung eingeweiht, Ruhm und Wohlstand folgen zurück in Wien.

1894
Franz Xaver Bergmann

Erbt die Firma. Unter seiner Führung entstehen die ersten naturalistisch bemalten Bronzen. 1900 Gründung der Krug-Gießerei, Auszeichnung auf der Pariser Weltausstellung. Zusammenarbeit mit Bruno Zach; unter der Signatur NAM GREB. entstehen die von Sammlern verehrten erotischen Bronzen.

1918
Reibestein & Co.

Größte Exportfirma für kunsthandwerkliche Erzeugnisse des österreichischen Kaiserreichs bis 1918. Geführt von Gustav und Franz Koschatko, dem Großvater von Ilse Fuhrmann.

1918 bis 1945
Gustav Koschatko

Nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führt Gustav Koschatko das Geschäft weiter und spezialisiert sich auf den Vertrieb Wiener Bronzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg treten Karl und Ilse Fuhrmann in die Firma ihres Großonkels ein.

1953
Karl Fuhrmann & Co. KG

Bei Paul Ocenasek, einem Schüler Kaubas, erlernt Karl das Handwerk. 1953 gründet er seine eigene Firma. In den folgenden Jahren übernimmt er die Originalmodelle von Bergmann, Kauba, Rinösl, Klar und vielen weiteren Wiener Häusern, 1960 auch die verbliebenen Bergmann-Modelle.

nach 1980
Ilse Fuhrmann GmbH

Nach dem Tod Karls führte Ilse Fuhrmann die Geschäfte sehr erfolgreich weiter, welche sie 2010 ihrer Enkeltochter Rita Fuhrmann übergab.

Ab 2010
Rita Peregi

Mit der Unterstützung von Mag. Harald Tremmel gelang es Rita Peregi (ehemals Fuhrmann), die Tradition unter dem Namen BERGMANN WIENER BRONZEN fortzuführen. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, diese einzigartige Handwerkskunst zu wahren und auch künftigen Generationen näher zu bringen. Stück für Stück werden nun die originalen Modelle unter der Anleitung Franz Gugrels, einer der letzten Wiener Ziseleure, restauriert und so ein Teil des verloren geglaubten Schatzes wieder zugänglich gemacht.